Geschichte der Gewürzmühle in Näfels

Die Gewürzmühle Näfels hat eine lange und faszinierende Geschichte.

1875 wurde die Gewürzmühle von den Gebrüdern Grüninger erbaut als Zigerreibe, bzw. Zigerfabrik mit Betriebskanal und Wasserhaus, später kamen weitere Bauten für Ziger/Käse dazu.

1900 Das heute noch vorhandene 2-geschossige Büro/Verwaltungsgebäude, genannt «Villa» entstand.

1900 Die Firma, aus der Landolt & Hauser hervorging wird gegründet, sie ist allerdings noch nicht in der Gewürzmühle aktiv.

Bis 1935 bestimmen verschiedene Eigentümer infolge von Auskäufen und Erbgängen die Geschicke der Gewürzmühle, sie wird weiterhin als Zigerfabrik genutzt.

1939-2012 Landolt, Hauser & Cie., später Landolt Hauser AG, übernimmt die Fabrik 1939 und entwickelt aus der Zigerfabrik die eigentliche Gewürzmühle: Jetzt werden Gewürze verarbeitet und gemischt, u.a. das bekannte Trietolt Magenträs. Über 4 Generationen führte die Familie Hauser das Geschäft. 2004 übernimmt Tina Hauser als 4 Generation die Leitung des Unternehmens von Bertram Hauser und bringt während ihrer 10-jährigen Tätigkeit viel Kreativität und Innovationskraft ein.

2012 Die Gewürzwerke Hermann Laue GmbH (Hela) aus Deutschland übernimmt die Landolt Hauser AG inklusive der Liegenschaften.

2014 wird die Produktion nach Deutschland verlegt und etwas später die Liegenschaft an Bertschinger Immobilien verkauft.

2020 übernimmt die azireal AG in Murg die Liegenschaften auf Wunsch und Vermittlung von Tina Hauser. Sowohl Tina Hauser als auch die azireal AG sind bekannt dafür, dass sie denkmalpflegerisch achtsam mit der Bausubstanz umgehen.

Während der schwierigen Corona-Zeit startete sodann die Planung für die Umnutzung der Gewürzmühle in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und den örtlichen Baubehörden.

Nun beginnt die Endphase der Umnutzung und es entstehen Wohn- und Gewerbeeinheiten, die das ganze Areal wieder beleben.

Umnutzung der Gewürzmühle Näfels

Aus der denkmalgeschützten Gewürzmühle entstehen vier mehrstöckige «Fabrikhäuser», jeweils ergänzt durch einen Gewerberaum. So lassen sich Wohnen und Arbeiten ideal miteinander verbinden. Zudem bringen moderne Dacheinschnitte und Gauben viel Licht und besonderen Charme in die ehrwürdigen Gebäude.

Ergänzt wird die ursprüngliche Fabrikliegenschaft durch einen modernen Anbau im Norden inklusive Gartenanteil sowie drei zusätzliche Einheiten im Süden: zwei 3.5-Zimmer-Wohnungen sowie ein 2.5-Zimmer-Atelierhaus.

Die Villa – in der früher die Büros untergebracht waren – wird als Einfamilienhaus mit Garten und zwei grosszügigen Terrassen verkauft. Die Einheit könnte in zwei kleinere Einheiten unterteilt werden, die sich sowohl als Wohnungen als auch als Gewerbe- oder Praxisräume eignen.

Eingebettet in eine idyllische Berglandschaft bietet dieses Projekt ein Zuhause mit viel Charakter. Liebevoll erhaltene historische Elemente werden mit modernen Akzenten und einer sorgfältig ausgewählten Materialisierung kombiniert. Ein sanft plätschernder Bach zieht sich entlang des gesamten Areals und verleiht ihm eine erfrischend ruhige und stimmungsvolle Atmosphäre.

Der Bahnhof befindet sich in unmittelbarer Fussdistanz, ebenso der Dorfkern, Schulen, Geschäfte und vieles mehr.

Auf dem Areal stehen zudem Parkplätze im Freien und gedeckte Parkplätze zur Verfügung.

Weitere Informationen unter «Angebot«.